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MONDBERGE Magazin - Ausgabe 28 (Roter Panda)

MONDBERGE Magazin - Ausgabe 28 (Roter Panda)

MONDBERGE

Magazin für Umwelt-, Natur- und Artenschutz

Reisen · Fotografie · Abenteuer · Trends

Normaler Preis €18,90 EUR
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Materialien

Cover: Softcover mit abwechselnden Veredelungen

Verarbeitung: Hochwertige Bilderdruckpapiere aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Maße

Großformat 240 x 338 mm, je Ausgabe mindestens 100 Seiten.

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Verlag

Contravis GmbH

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Themen in dieser Ausgabe

  • Bedrohte Arten

    CRAIG - MEHR ALS EIN ELEFANT

    Craig war ein außergewöhnlicher Afrikanischer Savannenelefant, der fast 54 Jahre am Fuße des Kilimandscharo in Kenia lebte. Als seltener „Big Tusker“ trug er gewaltige Stoßzähne, die für Stärke und Erfahrung standen, aber auch für die tödliche Jagd nach Prestige. Sein geschütztes Zuhause im Amboseli-Gebiet schenkte ihm Zeit zu wachsen und seine Gene weiterzugeben. Mit seinem Tod verliert Afrika nicht nur einen beeindruckenden Bullen, sondern auch einen stillen Botschafter dafür, wie Elefanten leben können, wenn sie geschützt sind – und warum ihr Schutz so wichtig bleibt. Der leidenschaftliche Naturfotograf Michael Winter hat ihn kurz vor seinem Tod noch besuchen können.

  • ©Michael Winter

  • ©David Köster

  • Reise

    IM REICH DER BLEICHEN BERGE

    Die Dolomiten sind mehr als ein Gebirge – sie berühren Herz und Sinne zugleich. Zwischen schroffen Felszacken, grünen Almen und stillen Bergseen entsteht ein Wechselspiel aus Licht, Weite und Geschichte. Orte wie die Drei Zinnen, der Pragser Wildsee oder die Seiser Alm zeigen ihre besondere Kraft, vor allem im roten Leuchten des Abends. Über Jahrmillionen gewachsen und heute UNESCO-Welterbe, verbinden sich Natur, Legenden und lebendiges Brauchtum. Wer hier steht, spürt Demut – und den Wunsch, immer wieder zurückzukehren. Begleiten Sie Autor und Naturfotograf David Köster in diese Berg­wunderwelt.

  • Natur

    DAS MAGISCHE FICHTELGEBIRGE

    Das Fichtelgebirge im Nordosten Bayerns ist eine einzigartige Naturlandschaft mit Wäldern, Mooren, Felsen und klaren Quellen. Durch zwei unterschiedliche Klimazonen entstanden hier viele Lebensräume, die eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen und Tieren beherbergen. Ein Naturpark schützt diese Arten und engagiert sich mit Projekten für bedrohte Tiere wie die Kreuzotter. Besucher können die Natur auf Wanderungen, in Wildparks oder im Arche-Dorf Kleinwendern erleben – einem Ort, der auch seltene Nutztierrassen bewahrt.

  • ©Florian Trykowski

  • ©Norbert Eisele-Hein

  • Reise

    FESTE FARBENFROH FEIERN

    Nördlich von Australien liegt mitten im Pazifik der flächenmäßig drittgrößte Inselstaat der Welt: Papua-Neuguinea. Die Insel wird vor allem durch ein stark vulkanisch aktives Gebirge durchzogen, das von steilen Tälern und wenig zugänglichen Ebenen geprägt ist. Hier entwickelten sich isolierte Stämme, die neben mehr als 800 indigenen Sprachen eine große kulturelle Vielfalt entwickelten. Beeindruckend sind die lebendigen Festivals und traditionellen Tänze, von denen uns Fotojournalist und studierter Ethnologe Norbert Eisele-Hein farbenprächtige Bilder mitgebracht hat.

  • Nationalparks Estland

    ZWISCHEN WÄLDERN UND MOOR-SEEN

    Trotz digitaler Moderne bleibt Estland geprägt von Respekt vor heiligen Hainen und ursprünglicher Wildnis. Estlands Nationalparks erzählen von einer tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Zwischen Küsten, Mooren und alten Wäldern bewahrt das Land stille Landschaften, in denen Elche, Bären und Adler zu Hause sind. Im Lahemaa formen Buchten, Findlinge und Hochmoore eine Welt aus Wasser und Wald, im Alutaguse streifen Braunbären durch dichte Wälder und weite Seenlandschaften. Diese Schutzgebiete sind Rückzugsorte – für Tiere und Menschen, die Ruhe suchen.

  • ©Kerstin von Splényi

  • ©MBrown

  • Natur

    DIE NEUEN WILDEN

    Sie sind gekommen, um zu bleiben. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten erobern sich dank Globalisierung neue Lebensräume. Autorin Monika Sax wirft ein Schlaglicht auf die gebietsfremden Neuankömmlinge. Mancher von ihnen ist gar nicht als solcher zu erkennen – wie der Fasan, der als Einwanderer aus Mittelasien schon seit Jahrhunderten in Europa heimisch ist. Doch etwas Grundlegendes unterscheidet ihn von vielen anderen Arten – er hat sich ohne invasive Ambitionen eingefügt. Wie weit ist der Umbau der Natur schon vorangeschritten, und was können wir dagegen tun?

  • Bedrohte Arten

    DER ROTE PANDA

    In seiner Tierfamilie ist er einzigartig – der Rote Panda. Er lebt in den kühlen Bergwäldern des Himalaja. Als geschickter Kletterer verbringt er viel Zeit in Bäumen und lebt überwiegend als Eremit. Kulinarisch hat sich der Vegetarier zum ausgesprochenen Bambusgourmet entwickelt. Mit seinem rötlichen Fell, der maskenartigen Zeichnung im Gesicht und dem buschigen Ringelschwanz wirkt er fast wie ein kleines Waldgeheimnis. In manchen Regionen gilt er als stiller Glücksbringer der Berge. Der Rote Panda erinnert daran, wie zerbrechlich selbst die stillsten Bewohner der Wälder sind.

  • ©pexels/Red Panda

  • ©Jukers Media and More

  • Interview

    IM GESPRÄCH MIT JUDITH RAKERS

    Die ehemalige Tagesschau-Sprecherin hat sich nach ihrem Umzug von Hamburg nach Rügen ein kleines Selbstversorger-­Paradies geschaffen. Mitherausgeber Andreas Klotz hat im Interview mit ihr über Hühnerhaltung und Gartentipps gesprochen – und dass erfolg­reiche Ernten nicht unbedingt etwas mit einem grünen Daumen zu tun haben müssen. Judith Rakers weiß mit viel Optimismus und Empathie zu begeistern, Erwachsene wie Kinder. Und sie weiß, dass professionelle Distanz in der Medienwelt als Selbstschutz überlebenswichtig ist.

  • Natur

    DER ZAUBER STETEN WANDELS

    Auwälder sind lebendige Übergänge zwischen Wasser und Land. Das wieder­kehrende Hochwasser bestimmt ihren Rhythmus und schafft Raum für eine außergewöhnliche Vielfalt aus Pflanzen und Tieren, die an dieses Wechselspiel angepasst sind. Auen speichern große Mengen Kohlenstoff, mildern Hochwasser, sind Wasserfilter und kühlen ihre Umgebung – leise, aber wirkungsvoll. Gleichzeitig zählen sie zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen Europas. Ihr Schutz und ihre Renaturierung sind dringend nötig, damit Natur, Klima und auch kommende Generationen eine stabile Zukunft haben.

  • ©Adobe Stock/Tanja Voigt

  • ©Hansruedi Weyrich

  • Bedrohte Arten

    DER BARTGEIER

    Einst als „Kindermörder“ verleumdet und 1913 in den Alpen ausgerottet, war der Bartgeier Opfer von Angst und Vorurteilen. Dabei jagt er nicht, sondern ernährt sich fast ausschließlich von Knochen verendeter Tiere. Neben seiner Ernährung unterscheidet sich der Bartgeier auch mit seinem prächtigen Gefieder von den Artgenossen. Dank engagierter Artenschützer kehrt der mächtige Vogel seit den 1980er Jahren in die Alpen zurück. Heute gibt es wieder einige Brutpaare – ein stilles Zeichen dafür, dass Versöhnung von Mensch und Natur möglich ist.